Motorisch-funktionelle Behandlung

Motorisch-funktionelle Therapie

Die motorisch-funktionelle Behandlung wird bei Einschränkungen der Beweglichkeit (mit und ohne Beteiligung der Nerven, die den Körper mit Rückenmark und Gehirn verbinden) und den daraus entstehenden Fähigkeitsstörungen eingesetzt.

Der Fokus liegt auf der verbesserten Nutzbarkeit der Fähigkeiten im Bereich der Aktivitäten des täglichen Lebens.

Motorisch-funktionelle Behandlungen beinhalten zum Beispiel Maßnahmen zum Aufbau und Erhalt physiologischer Funktionen, zur Entwicklung oder Verbesserung koordinativer Aspekte und funktioneller Ausdauer, zur Schmerzlinderung oder zum Erlernen kompensatorischer Funktionalität sowie zur Verbesserung der eigenständigen Lebensführung.

Dieses Behandlungsverfahren wird in der Orthopädie und Chirurgie oft bei folgenden Erkrankungen verordnet:

  • Wirbelsäulenerkrankungen wie M. Bechterew

  • Arthrodesen, Frakturen und Narben

  • Amputationen

  • Knochen- und Gelenkbrüche

  • Arthrose und Arthritis

  • Sudeck‘ sches Syndrom

Die motorisch-funktionelle Behandlung dauert in der Regel 30 Minuten und wird ein- bis dreimal wöchentlich durchgeführt, je nach Schwere und Prognose der Erkrankung.