Sonniger Pfad durch den Wald

Praxis

Als ergotherapeutische Praxis sind die Ziele, die wir mit unserer Arbeit verfolgen, natürlich an den offiziellen Rahmenbeschreibungen des Berufsbildes entlang definiert. Darüber hinaus sind wir bestrebt, Ihnen die bestmögliche, individuell zugeschnittene Therapie zukommen zu lassen.

Mit der Beschleunigung des Lebensrhythmus haben die vielfältigen, alltäglichen Belastungen eine neue Dimension der Komplexität erreicht. All diese Anforderungen zu erfüllen, kann große Anstrengung bedeuten, so dass der Mensch krank wird und Hilfe von außen benötigt. Adäquate, individuelle Hilfe ist dann oft schwer zu finden, bzw. bedarf längerer Wartezeit.

Doch das Leben bleibt nicht stehen: Warten ist manchmal einfach keine Option!

Mit der Ergotherapie sind Ressourcen der ambulanten Versorgung vorhanden, die bisher nicht voll ausgeschöpft werden.
In unserer Praxis können Sie auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung behandelt werden und dadurch, nebst der Verbesserung rein körperlicher Beschwerden, auch psychosoziale und/oder sozioemotionale Knoten lösen lernen und somit wieder zu mehr Einfluss auf Ihr Leben gelangen.

Kurz: Sie werden wieder Ihr eigener Chef!

Das Konzept der Praxis besteht berufsbedingt aus einer hohen Handlungsorientierung und Aktivierung des*der Betroffenen. Das bedeutendste Modell über Zusammenhänge zwischen Individuum und Umwelt, das Biopsychosoziale Modell der ICF*, wurde im Mai 2001 durch die Vollversammlung der WHO verabschiedet und bildet seither auf der ganzen Welt die Grundlage für die Perspektive auf Krankheit und Gesundheit: Diese bilden die zwei Pole eines Kontinuums, in dem sich eine Einschränkung differenziert und lebensnah darstellen lässt. Entsprechend sind auch die Wege und Mittel des Einflussnehmens am gesamten Lebenshintergrund des*der Betroffenen orientiert und beziehen Stärken und positive Aspekte des Lebens in den Genesungsprozess ein.
Abweichungen von einer theoretischen Norm werden nicht länger als Auslöser von Krankheit oder Behinderung betrachtet – ausschlaggebend sind die daraus resultierenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben, die nicht immer (nur) organisch sind, und die Funktionalität von unter Umständen bereits vorhandenen Kompensations- und Regulationsstrategien.

Die Philosophie der Praxis steht damit also ganz im Dienste der Betrachtung aller lebensrelevanten Ebenen des Menschen und zielt auf „Hilfe zur Selbsthilfe“.


*(International Classification of Functioning, Disability and Health – Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)

Zur WHO

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